Jeder hat mit Sicherheit schon von der Fastenzeit gehört, in der der Islam auf fast alles verzichtet. So schreibt es der Koran vor. Doch warum sollte man nur beim Essen fasten? Man kann doch auch mal auf das Internet und andere Multimediadienste, zumindest teilweise, verzichten, oder nicht?
So geschieht es jedenfalls in dem aus den USA überschwappenden “Slow Media”, schreibt ZDF Heute. Ziel ist es dabei nicht komplett auf das Internet oder das Handy zu verzichten, im Gegenteil stehen einem sogar täglich 30 Minuten für E-Mails und einmal täglich ein Neuigkeiten-Check für Facebook und Co zu. Es geht darum sich auf das wesentlichste zu beschränken, das Wichtigste und Interessanteste rauszufilten und dieses zu genießen, anstatt hektisch alles gleichzeitig durchzuklicken. Dieser Trend kam ursprünglich vom “Slow Food”, wo es das Ziel war mehr Zeit mit dem Kochen und Essen zu verbringen und dieses dadurch mehr genießen zu können.
Sehr langsam, aber sicher schwappt dieser Trend auch zu uns über. Es gibt mittlerweile schon einen extra Blog mit einem 14 Punkte Manifest zum deutschen “Slow Media”, in welchem es um die Ziele und “Regeln” beim Media-Fasten geht. So heißt es im 2. Punkt des aus dem Englischen übertragenen Manifests “Slow Media lassen sich nicht nebenbei konsumieren, sondern provozieren die Konzentration der Nutzer.”. Ihr wollt es euch selbst mal angucken? Kein Problem, hier geht’s zum Manifest.



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